HAND & HERZ – Designmarkt im Möbelhaus

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HAND & HERZ – Designmarkt im Möbelhaus

SA 4. Oktober: 10-21 Uhr    Ausstellung und Verkauf
SO 5. Oktober: 11-17 Uhr    Ausstellung, kein Verkauf, dafür Kaffee + Kuchen!

Neben ausgewählten Massivholzmöbeln und Wohnideen aus der aktuellen Kollektion von SCHNECKENHAUS MÖBEL gibt esim 4. OG eine Sonderausstellung von handgemachten Unikaten aus der Region. Das Angebot wird durch kulinarische Genussfreuden abgerundet : ) Aussteller sind:

Ménage à Deux ++ Wohnfühlstücke aus Holz, Textilien & Fotografie
Markus Schäfer ++ Upcycling in feinster Art
Iris Genter ++ Schöne genähte Ideen
HolzwurmTeam ++ Skulpturen und Spiele aus Holz
Stallgestöber ++ Stoff trifft Holz und Rost
Die Kreidefarbe ++ Kreidefarbe wie sie sein soll
Hannafaktur ++ Stempel und Papierkram
Frau Hahn ++ Filz mit Pfiff

 

 

nur eine übung

In letzter Zeit habe ich vorwiegend klassische Werbung und Gestaltung gemacht – höchte Zeit also, sich mal wieder die Finger schmutzig zu machen : )

Entstanden ist ein Prototyp für eine mittlere Auflage von Blankobüchern. Was muss so ein Buch den können, damit ich es mag?

Es muss gut gebunden sein und aufgeklappt schön plan liegen. Es darf nicht ganz perfekt aussehen (ich finde, dann traut man sich nie so richtig, es zu benutzen) und die Seiten innen dürfen nicht reinweiß sein. Ein schönes, hochwertiges Papier, das sich gut beschreiben lässt und auch eine Wasserfarbenzeichnung aushält. Ein stabiler Buchdeckel muss unbedingt sein, und ein stoffbezogener Buchrücken ist das Sahnehäubchen obendrauf.

Der Prototyp entstand hauptsächlich, um die Stabilität der Bindung zu testen und wie gut man das Buch anschließend aufklappen kann. Und um einen ersten Versuch im Bereich Farbschnitt zu machen – das dank Wikipedia sehr viel versprechend. Ich weiß, dass Acrylfarbe dafür auf keinen Fall die erste Wahl ist, aber dafür ist sie neonpink. Hat alles ganz gut geklappt.

Jetzt kommt alles erst mal in die Schublade – in wenigen Wochen gehts weiter.

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frühlingserwachen

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“Übern Garten durch die Lüfte hört ich Wandervögel ziehn. Das bedeutet Frühlingsdüfte, unten fängt’s schon an zu blühn …”

Neue Stempel sind im Shop eingeflogen und eingezogen. Und bei mir im Wald um die Ecke blüht ein Windröschenmeer. Schönes Leben! Da bekomme ich Lust, mich in ein Café zu setzen (draußen!), einen feinen Milchkaffee zu schlürfen und jemand ganz unerwartet mit ein paar lieben Zeilen zu überraschen. Es ist so schön, Post zu bekommen. Ich freue mich immer riesig und möchte mich deshalb ab heut eim Post-Freude-Bereiten üben.

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besser zwei als eins

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Für einen meiner Lieblingskunden habe ich verschiedene Stempel gestaltet und gebastelt. Das Logo haben wir zusammen designt . Herr Held hat sich die Schrift ausgesucht und ich habe sie mit einigen kleinen Modifikationen zu einem flüssigen, ausgewogenen Schriftzug weiterentwickelt.

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kommt ein vogel geflogen

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Die Tristesse der Wintermonate schmilzt gerade in der ersten Frühlingssonne dahin, mein Gemüt hinkt dieser Entwicklung noch etwas hinterher. Heimlich hoffe ich noch auf Schnee, auch wenn meine pollengeplagte Triefnase schon deutlich anderes prophezeit.

 

Bald nun ist Weihnachtszeit …

Über meinem Schreibtisch hängt Lametta, überall hängen und liegen Adventskränze und im heimeligen Kerzenschein futtere ich unentwegt leckere Kekse. Am Wochenende bin ich beim DaWanda Designmarkt in Essen – mit diesen frisch gedruckten Weihnachtskarten im Gepäck. Ich bin gespannt : )

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schokolade und milchkaffee

Kalender A5

Schon letzte Woche kam mein A5 Kalender vom Binden, aber ich hatte keine Zeit gefunden Fotos zu machen. Gestern hatte ich zwar auch keine Zeit, aber ich habe sie mir einfach genommen. Das sehr gute an einem schwarz-weiß-Kalender ist, dass man bei katastrophalem funzeligen Mischlicht fotografieren kann, mit einem Stativ sogar quasi bei Nacht und hinterher sehen die Fotos trotzdem schön aus! Wenn das mal kein Erfolg ist :)

Der Kalender ist A5 und komplett von Hand mit Bleiziffern gesetzt und gedruckt. Das bedeutete eine Menge Arbeit, aber auch eine Menge Spaß. Meine wunderbare Praktikantin Ilana hat diesem Projekt zu wahrem Glanz verholfen, indem Sie sich eben mal das Bleisetzen selber beigebracht, fleißig mit an der Druckpresse stand und mich motiviert hat, wenn ich keine Lust mehr hatte (kommt auch mal vor:). Und so sieht das ganze Jahr aus:

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In der Zielgeraden (11)

Eigentlich war ja alles klar und beschlossene Sache.

Aber dann. Bei der Papierbestellung habe ich mein Papiermusterbuch nicht gefunden, den ausgesuchten grauen Karton gegoogelt und mich ganz schön erschreckt: er ist ein rohes Ei. Man darf keine hohen Papierstapel setzen, so empfindlich ist die Oberfläche. Und überhaupt ganz schwierig zu verarbeiten, ja keine Metall-Papiergreifer verwenden (Oxidation!) und so weiter. Und obwohl ich schon mal ein paar Probedrucke darauf gemacht hatte, die gänzlich unproblematisch waren, dachte ich mir: ich muss mir mit dem Umschlag nicht unbedingt selbst ein Bein stellen.

So habe ich mich kurzerhand für das zweite Papier, das in der engeren Auswahl stand, entschieden. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto besser finde ich diese Entscheidung. Das neue Papier hat eine Holz-Struktur und fühlt sich streichelschön an, und ist zudem in zwei Farben erhältlich: hell und dunkel.

Und wo ich schon mal so entscheidungsfreudig war, dachte ich mir: hey, warum nicht beide Titelseiten-Entwürfe kombinieren. Jetzt ist der Titel schlicht und schnörkelig zugleich.

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Die Umschläge habe ich in zwei Farben von Hand bedruckt und bereits zur Druckerei geschickt. Jetzt kanns losgehen! Ich bin so gespannt wie die fertigen Kalender aussehen werden.
Kalenderprojekt 2014
Teil 1} Weniger ist mehr – die Idee
Teil 2} Des Pudels Kern – ein paar Hintergründe
Teil 3} Recherche – erste Einblicke
Teil 4} Bauernschlau – Kalender analytisch betrachtet
Teil 5} Erste Erkenntnisse
Teil 6} Die Bestandsaufnahme – welche Möglichkeiten habe ich?
Teil 7} Ungleich – Herausforderungen bei den Schriften
Teil 8} Titel – Beispiele zeitlich eingeordnet
Teil 9} Umschlag – so wird er aussehen
Teil 10} fein, fein – Meilenstein beim Drucken

 

 

fein fein (10)

bummbummbumm

Letzte Woche habe ich endlich alle Motive für den Kalender gedruckt, eingescannt und in das Layout integriert. Die Freude darüber, wie gut ich mittlerweile feinlinige Motive drucken kann war sehr groß. Der gelernte oder ambitionierte Drucker mag darüber müde lächeln – für mich ist es wirklich eine Revolution. Nach all den Jahren TRIAL + ERROR gleicht das einem Wunder. Oder auch nicht, weil ich ja die ganze Zeit immer wieder mal versucht habe, es schön hinzukriegen. Jetzt jedenfalls bin ich auf dem “es klappt”-Weg.

Kalenderprojekt 2014
Teil 1} Weniger ist mehr – die Idee
Teil 2} Des Pudels Kern – ein paar Hintergründe
Teil 3} Recherche – erste Einblicke
Teil 4} Bauernschlau – Kalender analytisch betrachtet
Teil 5} Erste Erkenntnisse
Teil 6} Die Bestandsaufnahme – welche Möglichkeiten habe ich?
Teil 7} Ungleich – Herausforderungen bei den Schriften
Teil 8} Titel – Beispiele zeitlich eingeordnet
Teil 9} Umschlag – so wird er aussehen

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